Tipps für Apache OpenOffice-Dokumente;
Versionen 3.4.1 bis 4.1.3

Apache Open Office ist Open Source, also nicht kommerziell wie Microsoft Word und im Gegensatz zu Microsoft auf Spenden angewiesen. OpenOffice ist die bekannteste kostenfreie Alternative zu Word. Am besten lädst du dir die neueste Version direkt auf der Seite des Anbieters herunter. Sie läuft auf den gängigen Betriebssystemen Windows, Mac OS X, Linux und Android.

So fügt man Seitenzahlen bei einem OpenOffice-Dokument ein:

  • In der obigen Menüleiste folgendes auswählen: Einfügen → Fußzeile → Standard.
  • Nachdem die Fußzeile angezeigt wird, wieder im Menü auswählen: Einfügen → Feldbefehl → Seitennummer.
  • Die Seiten werden nun automatisch nummeriert. Unter Seitennummer kann man auch Gesamtzahl der Seiten auswählen, falls man diese Angabe ebenfalls benötigt.

Seitenzählung erst ab Seite 3 beginnen lassen:

  • Öffne das Dokument und drücke F11 auf der Computertastatur.
  • Es erscheint ein neues Fenster für Formatvorlagen. Wähle Seitenvorlagen aus.
  • Ausgewählt ist die Standard-Einstellung Erste Seite. Rechtsklick darauf → Neu → Erstelle eine neue Vorlage mit einem neuen Namen (z.B. Text Seite Drei) und bestätige die Eingabe mit OK.
  • Klicke auf das Seitenende der zweiten Seite des Dokuments und dann oben in der Menüleiste auf Einfügen → Manueller Umbruch...
  • Es öffnet sich ein neues Fenster mit dem Titel „Umbruch einfügen“. Wähle Seitenumbruch aus und dann die eben erstellte Vorlage (Text Seite Drei).
  • Auf der dritten Seite kannst du nun über Einfügen → Fußzeile deine Vorlage finden.
  • OpenOffice wird nun die dritte Seite mit 3 numierieren und die erste sowie zweite Seite nicht numerieren.

Möchtest du stattdessen, dass auf der dritten Seite erst die Zählung beginnt, sie also mit 1 numeriert wird?


Dann klicke Einfügen → Feldbefehl → Andere... und wähle in dem neuen Fenster bei „Feldtyp“ Seite aus.

Wähle bei „Format“ die Nummerierungsart Arabisch (1 2 3) und gib bei Korrektur unten ein: -2

Du kannst das Fenster jetzt schließen. OpenOffice wird die Seitenzählung erst auf der dritten Seite beginnen.



Seitenzählung später beginnen

Wenn du mehr als zwei Seiten für Titel und Inhaltsverzeichnis brauchst, kannst du die Seitenzählung natürlich auch noch später beginnen lassen. Das funktioniert ähnlich wie oben beschrieben.

  • Öffne das Dokument und drücke F11 auf der Computertastatur.
  • Es erscheint ein neues Fenster für Formatvorlagen. Wähle Seitenvorlagen aus.
  • Ausgewählt ist die Standard-Einstellung. Rechtsklick darauf → Neu → Erstelle eine neue Vorlage mit einem neuen Namen (z.B. Haupttext) und bestätige die Eingabe mit OK.
  • Klicke auf das Seitenende der Seite, nach der die Seitennumerierung beginnen soll, z.B. Seitenende der Seite 7, wenn dein Haupttext auf Seite 8 beginnt.
  • Wähle dann oben in der Menüleiste Einfügen → Manueller Umbruch...
  • Es öffnet sich ein neues Fenster mit dem Titel „Umbruch einfügen“. Wähle Seitenumbruch aus und dann die eben erstellte Vorlage (Haupttext).
  • Auf der 8. Seite (bzw. der Seite, nach der du den Seitenumbruch eingefügt hast) kannst du nun über Einfügen → Fußzeile deine Vorlage finden.
  • Klicke Einfügen → Feldbefehl → Andere... und wähle in dem neuen Fenster bei Feldtyp Seite aus. Wähle bei Format die Nummerierungsart Arabisch (1 2 3) und gib bei Korrektur unten ein, wie viele Seiten nicht mitgezählt werden sollen, zum Beispiel: -7.
  • Wenn du -7 eingibst (Minus nicht vergessen!), dann hat Seite 8 die Seitennummer 1.
  • Du kannst das Fenster jetzt schließen. OpenOffice wird die Seitenzählung erst auf der ausgewählten Seite beginnen und die anderen Seiten nicht nummerieren.


Puh, das war jetzt ganz schön viel Geklicke und Gesuche. Du kannst natürlich auch einfach mehrere Textdokumente erstellen, vor allem, wenn es sich um eine umfangreiche Arbeit wie eine Abschlussarbeit handelt. Zum Beispiel:


Titel.odt, Inhaltsverzeichnis.odt, Vorwort.odt, Hauptteil.odt, Nachwort.odt, Quellen.odt, Anhang.odt

Die speicherst du alle in einem Ordner. Wenn du deine Arbeit fertiggeschrieben hast und nur noch am Layout gefeilt werden muss, kopierst du alle Textteile in ein Dokument, speicherst es und editierst es, bis jede Seite gut aussieht.

Zum Schluss musst du nur noch von ODT (Open Document Text) zu PDF (Portable Document Format) umwandeln.

Das ist sehr einfach, denn die neuen OpenOffice-Versionen haben oben in der Menüleiste gleich neben dem Drucker-Symbol ein rot-weißes PDF-Symbol. Klicke darauf und dein Dokument wird zusätzlich als PDF abgespeichert. Du brauchst nur noch den Speicherort aussuchen und Speichern klicken.

Jetzt hast du eine ODT-Version, die du leicht bearbeiten kannst und eine PDF-Version, die du in Ruhe gegenlesen kannst.

WICHTIG: Überprüfe dein PDF auf Fehler, bevor du es zum Drucken freigibst! Denn sonst kann es passieren, dass deine Arbeit gedruckt nicht so aussieht wie du es dir vorgestellt hast.

 

                                                                                                                                           

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